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Pyramiden

Der Pyramiden von Gizeh

Eine Pyramide ist ein Bauwerk aus Stein oder Lehm in Form einer Pyramide mit rechteckiger Grundfläche, welche als Grab- oder Tempelbau verwendet wurde. Das Wort "Pyramide" kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörten "pýr" (Feuer) und "méso/mési" (Mitte) zusammen. Die Ägypter nannten die Pyramiden "mer".

Es existieren über 90 dieser Bauwerke auf einem 100 km langen Streifen an der Wüste meist westlich des Nilufers und später auch in Nubien im Reich von Kusch, welche die Pyramidenbauweise übernahmen. Sie sind Zeugen des komplexen Totenkults und der der Glaubens der alten Ägypter und der baumeisterlichen Leistung.

Jede Pyramide hat einen eigenen Namen: So hieß die Cheops-Pyramide z.B. „Achet Chufu“ (Horizont des Cheops) oder die Pepi-I.-Pyramide „mn-nfr ([Pepi ist] mächtig und wohltätig).

Die Blütezeit der Pyramidenbaukunst lag im Alten Reich (2686-2181v.Chr.), welche auch als „Die Zeit der großen Pyramiden“ bekannt ist.

Aufbau eines PyramidenkomplexesBearbeiten

Das Grabmal eines Pharaos umfasst nicht nur die Pyramide selbst vielmehr umgab die Pyramide ein ganzer Komplex.

Ein Taltempel diente als Anlegestelle für Boote und Schiffe jeglicher Art vom Nil u.a. auch für Transportschiffe von Steinen für den Pyramidenbau. Desweiteren wurde die Begräbniszeremonie des Königs im Taltempel durchgeführt. Ein Aufgang, ein überdachter, mit Reliefs versehener Verbindungstunnel der nur bei der Begräbniszeremonie benutzt wurde, verbindet den Taltempel mit dem Totentempel. Im Totentempel huldigten spezielle Totenpriester und Familienangehörige dem toten König.

Bekannteste PyramidenBearbeiten

Liste aller Pyramiden

SonstigesBearbeiten

Auch in andere Kulturen wie in Mesophotamien, in Mittelamerika (von den Maya, Azteken, Teotihuacan, Zapoteken, Tolteken) und in China wurden Pyramiden, meist jedoch Stufenpyramiden gebaut.

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